Finanzminister will Schweizer Bankgeheimnis knacken
Eine der letzten Bastionen deutscher Steuerflüchtlinge steht vor dem teilweisen Fall, nachdem die Schweiz schon gegenüber Frankreich und den USA nachgegeben hatte.
Die meisten als Steueroase bekannten Länder sind schon vor dem deutschen Fiskus eingeknickt und haben zugesichert, zukünftig Auskünfte für Besteuerungszwecke zu erteilen (zuletzt u.a. Liechtenstein und Gibraltar). Mit diesen Erfolgen im Rücken nimmt sich der Bundesfinanzminister nun seinen größten Gegner vor: Am 8. September begannen bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung die Verhandlungen über neue Regeln zum Informationsaustausch in Steuersachen. Die Chancen des deutschen Fiskus stehen dabei gut - und das nicht nur wegen anderer Steuerbastionen, die bereits gefallen sind. Schon vor einigen Wochen mussten die Schweiz und deren Banken den USA und Frankreich erhebliche Zugeständnisse machen. Vor diesem Hintergrund braucht der Finanzminister nur auf die Gleichbehandlung mit anderen Staaten drängen.
Die neuesten Artikel aus allen Bereichen
-
- Besteuerung der Energiepreispauschale ist verfassungskonform
- Erdienbarkeit einer Pensionszusage
- Alkoholsteuer soll um 20 % angehoben werden
- Doppelte Haushaltsführung im Wohnmobil ist problematisch
- Steuerbonus für energetische Sanierung richtet sich nach dem Miteigentumsanteil
- Unterhalt an die dauernd getrennt lebende Ehefrau im Trennungsjahr
- Meldung der Bankverbindung an das Bundeszentralamt für Steuern
- Finanzminister plant Abgeltungsteuer auf Kryptogewinne
- Steuerbefreiung für ein selbstgenutztes Familienheim
- Fahrtkosten zur Pflege eines Angehörigen
