Betrüger senden eMails im Namen des Bundesfinanzministeriums
Empfänger sollen Konto- und Kreditkartendaten für eine angebliche Steuererstattung angeben.
Das Bundesfinanzministerium warnt vor einer neuen eMail-Betrugswelle. Seit dem 7. Mai versuchen demnach Betrüger, per eMail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen. Sie geben sich als "Bundesministerium der Finanzen" aus und geben vor, der Empfänger hätte zu viel Einkommensteuer gezahlt. Um diese nun zurückzuerhalten, müsse ein der eMail angehängtes Antragsformular mit Angaben zur Kontoverbindung und Kreditkarte ausgefüllt werden. Das Antragsformular könne nur online ausgefüllt werden und Nachfragen würden nicht per Telefon beantwortet. Änderungsbescheide werden aber nicht per Mail verschickt und Kontoverbindungen nie in dieser Form abgefragt. Zuständig für die Änderungen von Steuerbescheiden ist außerdem das jeweilige Finanzamt.
Die neuesten Artikel aus allen Bereichen
-
- Nutzung von Elektro- und Hybrid-Firmenwagen
- Grundfreibetrag war 2023 verfassungskonform
- Erweiterte Kürzung entfällt bei Grundstücksverkauf vor Liquidation
- Vom Erblasser nicht bewohnte Immobilie ist kein Familienheim
- Einführung der Frühstartrente
- Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität
- Beitrag zur Künstlersozialkasse steigt 2027 auf 5,0 %
- Antragslose Kindergeldzahlung kommt 2027
- Startschuss für die "Steuererklärung mit einem Klick"
- Erbe kann Abzugsbeträge für Baudenkmäler nicht fortführen
