Neue Betrugsmasche bei elektronischen Rechnungen
Betrüger versuchen zunehmend, mit gefälschten Mitteilungen über eine geänderte Bankverbindung Geld auf ihre Konten umzuleiten.
Eine Betrugsmasche bei der Rechnungsstellung per E-Mail aus Asien verbreitet sich nun auch in Deutschland. Darauf weist das Landeskriminalamt Baden-Württemberg hin. Der Kunde erhält dabei den Hinweis, dass sich die Bankverbindung des Rechnungsausstellers angeblich geändert habe. Wenn die Betrüger erfolgreich sind, landet das Geld dann auf deren Konto. Die gefälschte Mitteilung kommt aber meist nicht als einfache Spam-Mail. Die Täter sind inzwischen technisch versiert und nutzen verschiedene Methoden, um sich in die Kommunikation einzuschalten. Oft wird einer der beteiligten Mailserver gehackt, sodass Mails abgefangen und verändert werden können. Es sind auch Fälle bekannt, in der die Betrüger zusätzlich gefälschte Dokumente per Post verschickt haben, um die Glaubwürdigkeit der manipulierten Mails zu erhöhen. Ist die Legitimität einer Nachricht nicht über jeden Zweifel erhaben, sollten Sie sich daher eine neue Bankverbindung über einen unabhängigen Kommunikationskanal (Telefon, Brief, Fax etc.) bestätigen lassen.
Die neuesten Artikel aus allen Bereichen
-
- Besteuerung der Energiepreispauschale ist verfassungskonform
- Erdienbarkeit einer Pensionszusage
- Alkoholsteuer soll um 20 % angehoben werden
- Doppelte Haushaltsführung im Wohnmobil ist problematisch
- Steuerbonus für energetische Sanierung richtet sich nach dem Miteigentumsanteil
- Unterhalt an die dauernd getrennt lebende Ehefrau im Trennungsjahr
- Meldung der Bankverbindung an das Bundeszentralamt für Steuern
- Finanzminister plant Abgeltungsteuer auf Kryptogewinne
- Steuerbefreiung für ein selbstgenutztes Familienheim
- Fahrtkosten zur Pflege eines Angehörigen
