Kapitalleistung aus der betrieblichen Altersversorgung
Kapitalleistungen aus der betrieblichen Altersversorgung, die auf der Ausübung eines freien Kapitalwahlrechts beruhen, sind keine ermäßigt besteuerten außerordentlichen Einkünfte.
Außerordentliche Einkünfte in Form von Vergütungen für eine mehrjährige Tätigkeit werden mit einem ermäßigten Steuersatz besteuert. Kapitalleistungen aus einer betrieblichen Altersversorgung, die auf der Ausübung des Kapitalwahlrechts durch den Arbeitnehmer beruhen, fallen aber nicht in diese Kategorie, wie der Bundesfinanzhof entschieden hat. In so einem Fall sind die Einkünfte nicht außerordentlich, weil der Steuerzahler die freie Wahl zwischen Rentenleistungen oder einer Kapitalzahlung hatte. Die verschiedenen gegenteiligen Argumente der Klägerin fanden beim Bundesfinanzhof in diesem Fall kein Gehör.
Die neuesten Artikel aus allen Bereichen
-
- Zurückweisung von Einsprüchen zu Pensionsrückstellungen
- Unzureichende Aktenvorlage durch das Finanzamt
- Erbschaftsteuer für nichteheliche Lebensgemeinschaften
- Jährlicher Frühjahrsputz im Steuerrecht
- Anforderungen an eine satzungsmäßige Vermögensbindung
- Paketabgabe für Billigimporte ab Juli 2026
- Anforderungen an eine ertragsteuerliche Organschaft
- Ratenweise Abfindung für einen Pflichtteilsverzicht
- Zinsfestsetzung nach Übergang zur Einzelveranlagung
- Gewinngrenze für die Nutzung des Investitionsabzugsbetrags
