Freistellungsaufträge werden automatisch angepasst
Wenn Sie keine neuen Freistellungsaufträge für das kommende Jahr stellen, werden die bisherigen Aufträge automatisch mit 56,37 % ihres bisherigen Freistellungsbetrages berücksichtigt.
Das Bundesfinanzministerium hat am 4. August 2006 einen Erlass herausgegeben, der sich mit der Änderung der Freistellungsaufträge aufgrund des Steueränderungsgesetzes 2007 befasst. Die Änderung ergibt sich durch die Senkung der Sparerfreibeträge von derzeit 1.370 Euro (2.740 Euro bei Zusammenveranlagung) auf 750 / 1.500 Euro. Unter Berücksichtigung des Werbungskosten-Pauschbetrages können daher ab dem 1. Januar 2007 nur noch höchstens 801 / 1.602 Euro vom Kapitalertragsteuerabzug freigestellt werden. Für bestehende Freistellungsaufträge gilt, dass der Freistellungsbetrag für Erträge, die nach dem 31. Dezember 2006 zufließen, nur zu 56,37 % des Volumens des erteilten Freistellungsauftrags berücksichtigt wird. Wer eine andere Aufteilung wünscht, muss einen Antrag nach neuem Muster stellen.
Die neuesten Artikel aus allen Bereichen
-
- Besteuerung der Energiepreispauschale ist verfassungskonform
- Erdienbarkeit einer Pensionszusage
- Alkoholsteuer soll um 20 % angehoben werden
- Doppelte Haushaltsführung im Wohnmobil ist problematisch
- Steuerbonus für energetische Sanierung richtet sich nach dem Miteigentumsanteil
- Unterhalt an die dauernd getrennt lebende Ehefrau im Trennungsjahr
- Meldung der Bankverbindung an das Bundeszentralamt für Steuern
- Finanzminister plant Abgeltungsteuer auf Kryptogewinne
- Steuerbefreiung für ein selbstgenutztes Familienheim
- Fahrtkosten zur Pflege eines Angehörigen
